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Wettbewerb 2010



"Die Volkswirtschaft lebt von Ideen"



Bad Mergentheim. Felix Henninger ist 14 Jahre jung. Er ist Schüler - und Erfinder. Dass für die Oma mit den Zehenproblemen schlicht keine geeignete orthopädische Schiene aufzutreiben war, fand Felix ärgerlich. Schließlich hatte die 78-jährige, die gemeinsam mit dem Enkel noch so einiges vorhat, schon eine Halux-Operation hinter sich. Wie soll man verreisen, wenn man nur noch humpeln kann? Bei der Vorstellung des regionalen Erfinderwettbewerbs "Kreative Köpfe" an der Kopernikus-Realschule war für ihn klar: Jetzt wird etwas erfunden.
Die Schule ist eine wahre Tüftler-Brutstätte: Seit Jahren - natürlich auch in diesem Jahr - räumt die Kopernikus-Realschule beim Erfinderwettbewerb den Schulpreis ab und stellt regelmäßig bestens platzierte Preisträger. Jetzt ist man stolz auf Felix Henninger, der mit der laut Juryurteil "marktreifen, patentwürdigen Entwicklung auf höchstem Niveau" den ersten Platz in der Gesamtwertung des diesjährigen Wettbewerbs belegte.
Mutter und Oma Rita Rietz hatten "niemals mit diesem Preis gerechnet." So eine Halux-Sohle, meinen sie und auch der Jung-Erfinder, sei doch was ganz Alltägliches! Was sicher stimmt, betrachtet man den Bedarf. Es war nur vorher noch keiner drauf gekommen, eine Korrektureinlage für ganz normales Schuhwerk zu entwickeln. Der junge kreative Kopf sicherte sich kompetente Unterstützung und feilte gemeinsam mit Orthopädietechnik-Fachleuten vom Sanitätshaus Seitz an der flexiblen Klettbandlösung, die Zehen-Fehlstellungen im Schuh soweit korrigieren kann, dass es wieder möglich wird, halbwegs schmerzfrei zu laufen.
Gastgeber der diesjährigen 8. Preisverleihung an die Kreativen Köpfe war die Roto Dach- und Solartechnologie GmbH in Bad Mergentheim, die sich heuer, im 75. Betriebsjahr, als Platin-Sponsor und Zustifter ganz vorn unter die Wettbewerbs-Unterstützer einreihte. Roto-Vorstand Erich Rosenkranz erinnerte an den aus einer Dainbacher Bauernfamilie stammenden Firmengründer Wilhelm Frank, der sich bereits als 13-Jähriger daranmachte, ein Fluggerät zu erfinden. Das klappte nicht, dafür aber erfand er später den ersten Drehkippbeschlag und die einschiebbare Dachbodentreppe und legte damit die Basis für den Firmenerfolg. Ganz frisch ist die Auszeichnung als beste Fabrik Deutschlands - und auch für die will Rosenkranz natürlich die besten Köpfe in der Region halten.
Manfred Wittenstein, Erfinder des Erfinderwettbewerbs, sieht das ganz ähnlich: "Ohne kluge Köpfe werden wir den noch lebendiger werdenden Wettbewerb nicht bestehen." Nachdem der Erfinderwettbewerb bereits im mittleren Taubertal Wurzeln schlug, peilen die Macher und Unterstützer fürs nächste Jahr Wertheim an. Das kann sich lohnen, denn Ditmar Hilpert, Chefjuror und Professor der ESB Reutlingen, ist immer wieder über die Vielzahl faszinierender Ideen und Problemlösungen überrascht. Für den Erfolg zentral ist die durch den Wettbewerb inzwischen fest etablierte Vernetzung der jungen Erfinder mit Schulen, Wirtschaft und Kommunen. "Die Volkswirtschaft lebt von Ideen", sagt Hilpert - und deshalb kritisiert er heftig die Idee des hessischen Ministerpräsidenten Koch, ausgerechnet im Bildungssektor sparen zu wollen.
Hilpert verwies energisch auf langfristige Rendite-Untersuchungen, bei denen die Bildung mit einer Rendite von elf bis zwölf Prozent deutlich besser abschnitt als der Immobilien- oder Aktiensektor, die nur auf eine Rendite von fünf bis acht Prozent kommen. "Investitionen in Bildung würden fantastische Renditen für das Land und die Menschen abwerfen."
62 Ideen reichten die Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 18 Jahren ein, ein gutes Drittel wurde zum Wettbewerb der kreativen Köpfe zugelassen. Vier Erfinderteams stiegen aufgrund schulischer Verpflichtungen im Wettbewerbsverlauf aus.
18 Projekte wurden in Einzel- und Teamarbeit umgesetzt. Wobei Wettbewerbsorganisatorin Iris Lange-Schmalz wieder hellauf begeistert war vom Durchhaltevermögen und der Projektvielfalt.
Die Idee für den Schüler-Erfinderwettbewerb entwickelte Manfred Wittenstein. Die Wittenstein AG tat sich mit der Bartec GmbH, der IHK Heilbronn-Franken, der Sparkasse Tauberfranken, dem Stadtwerk Tauberfranken sowie den Kommunen Bad Mergentheim, Igersheim und Weikersheim zusammen und führte den Wettbewerb 2002 erstmals durch.
Fränkische Nachrichten
19. Mai 2010

Wettbewerb 2009



Wettbewerb Kreative Köpfe:
Enormer Erfindungsreichtum, riesiges Durchhaltevermögen

"Solche Ingenieure braucht Deutschland"

Bad Mergentheim. Es war bereits die siebte Runde des von Manfred Wittenstein ins Leben gerufenen Wettbewerbs "Kreative Köpfe". Zur Preisverleihung nach vielen Wochen harter Arbeit begrüßte Ralf Köster, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bartec-Gruppe rund 180 Gäste in der Empfangshalle - darunter Vertreter der Kommunen und Unternehmen, die den Wettbewerb unterstützen, Jury-Mitglieder und natürlich Angehörige der 12- bis 19-jährigen Schüler, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten.
54 Ideen waren eingereicht worden: Der Wettbewerb, der einlädt, die Theorie in die Praxis zu übersetzen, wirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technologische Fragen anzugehen, findet Anklang. Nicht nur für Bartec gelten die von Ralf Köster aufgeführten Gründe fürs Engagement der Unternehmen: Sie sehen die Nachwuchsförderung als gesellschaftliche Verantwortung, wollen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen die Zukunftsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland sichern und natürlich auch die Attraktivität der Region in Bezug auf Arbeitsplätze steigern.
Das dürfte ihnen gelungen sein, denn die Wettbewerbsteilnehmer brillieren mit Erfindungsreichtum und zielbewussten Umsetzungen. Das lockt weitere Sponsoren: Ansmann, Roto, Appel und Conrac haben sich hinzugesellt, um Jugendlichen mit Ideen dabei zu helfen, sie im Rahmen des aufwendigen Wettbewerbs, der unter anderem ein Präsentationsseminar in der Wittenstein-Talentarena umfasste, umzusetzen. Sie ergänzen das Sponsoren- und Unterstützerkleeblatt aus Bartec, Wittenstein, der Sparkasse Tauberfranken und dem Stadtwerk Tauberfranken, die den Jugendlichen im Bereich Bad Mergentheim mit Rat und Tat zur Seite stehen.
"Das ist es uns wert, selbst in schwieriger Zeit", so Manfred Wittenstein, dem es gelungen ist, den Wettbewerb inzwischen auch in Tauberbischofsheim zu etablieren. Auch Wertheim steht auf der Wunschliste als Austragungsort - hier werden noch Initiatoren und Unterstützer gesucht.
Es sind faszinierende Ideen, die die Jugendlichen umsetzten, so Jury-Präsident Ditmar Hilpert von der Business School Reutlingen. Viele kluge Köpfe habe er als Juror kennengelernt, die nachdachten, den Mut hatten, Lösungsansätze zu verwerfen, sich bei engagierten Lehrern und Firmenmitarbeitern Hilfe zu holen und durchzuhalten. Begeistert hat ihn etwa die Medikamentenalarmbox, die die erst 12-jährige Larissa Beck entwickelt hat. Beim Pflichtenheft, das sie zusammenstellte, würde mancher Ingenieur mit den Ohren schlackern, so Hilpert. Gründlicher als mancher Politiker durchdenken für Hilpert die Wettbewerbsteilnehmer ihre Ansätze bis ans Ende - samt Folgenabschätzungen. Hilperts politischer Appell ist es, auch und gerade in Krisenzeiten jedem die Chance zum Mitdenken zu geben, denn: "Jeder ist ein kreativer Kopf - und nur Kreativität macht das Land zukunftssicher." Nur drei Monate Zeit zur Umsetzung hatten die Kreativen Köpfe, so Iris Lange-Schmalz, die den Wettbewerb organisierte. Gemeinsam mit Ditmar Hilpert konnte sie jetzt 16 Preise vergeben.
Der erste Preis im Bereich "Innovation/Kreativität" ging an Anastasia Dietrich (DOG Bad Mergentheim), die mit dem Projekt Quick Response Code Anwendungen vorhandene Technologien faszinierend vernetzt und so übers ganz normale Handy etwa gleich beim Einkauf Ernährungsberatung oder beim Museumsbesuch die Kurzführung ermöglicht. Michael Gakstatter und Michael Stattelberger belegten mit ihrem professionellen Pinselreiniger den ersten Preis in der Kategorie "Schonung Ressourcen". Das Potenzial zur Wassereinsparung ist enorm, die Idee brillant, der wirtschaftliche Nutzen bis hin zur Verlängerung der Lebensdauer teuer Pinsel ist groß und das Konzept marktfähig. "Deutschland braucht solche Ingenieure", lobte die Jury die Beiden Schüler der Mergentheimer Kopernikus-Realschule.
In der Wertungs-Kategorie "Umsetzbarkeit" ging der erste Preis an Maximilian Ortmeier, der ein aerodynamisch vollverkleidetes Liegerad vorstellte. An seinem sehr aufwendigen Projekt und Modell hat Ortmeier (Gewerbliche Schule Bad Mergentheim) über 1000 Stunden gearbeitet. Der erste Preis in der Kategorie "Anwendbarkeit" ging an Tim Gökalp (Gewerbliche Schule Bad Mergentheim), der mit seiner Notenscheibe, die schnelles Transponieren erlaubt, eine Idee mit hohem Umsetzungspotenzial und guten Vermarktungschancen entwickelt hat. Gökalp steht bereits in ersten Verhandlungen mit dem Klett-Verlag - kein Wunder, denn ein vergleichbares Produkt gibt's schlicht noch nicht auf dem Markt.
In der Gesamtwertung kamen Michael Gakstatter und Michael Sattelberger, die neben dem professionellen Pinselreiniger auch noch einen professionellen Notenumblätterer entwickelt haben, auf den ersten Platz, gefolgt von Anastasia Dietrich und Jona Carlet, Kilia Neumann, David Ondrasch und Eileen Telaar (Kaufmännische Schule Bad Mergentheim), die mit ihrer reversiblen Brennstoffzelle den Aktionsradius von Elektroautos erweitern wollen. Das Vierer-Team wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis für die sehr gut strukturierte und aufwendige Präsentation ausgezeichnet.
Ein Sonderpreis ging, wie bereits in den letzten Jahren, an die Kopernikus Realschule Bad Mergentheim, die wieder die meisten Ideen zum Wettbewerb einreichte.
Sehr souverän stellten die erstplatzierten ihre Projekte auch dem großen Publikum vor - Michael Gakstatter und Michael Sattelberger präsentierten ihren Pinselreiniger perfekt im Maleroutfit und verrieten auch den Ursprung der Idee: Beim Streichen des Garagentors in den letzten Sommerferien dauerten ihnen die Reinigungszeiten für die Pinsel einfach viel zu lange. ibra
Fränkische Nachrichten
15. Juli 2009


Kreative Köpfe: Solche Ingenieure braucht Deutschland

Prämierung der Ideen des Wettbewerbs "Kreative Köpfe" bei der Preisverleihung im Hause BARTEC: Ein innovativer Pinselreiniger hat es in der Gesamtwertung auf den ersten Platz geschafft.
Es war bereits die siebte Runde des Wettbewerbs "Kreative Köpfe": Zur Preisverleihung nach vielen Wochen harter Arbeit begrüßte Dr. Ralf Köster, Vorsitzender der Geschäftsführung der BARTEC Gruppe, rund 180 Gäste im Foyer des Bad Mergentheimer Sicherheitstechnikanbieter – darunter Vertreter der Kommunen und Unternehmen, die den Wettbewerb unterstützen, Jury-Mitglieder und die Familien der 12- bis 19-jährigen Schüler, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten.
54 Ideen waren eingereicht worden: Der Wettbewerb, der einlädt, die Theorie in die Praxis zu übersetzen sowie wirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technologische Fragen anzugehen, findet großen Anklang. Nicht nur für BARTEC gelten die von Dr. Ralf Köster aufgeführten Gründe fürs Engagement der Unternehmen: Sie sehen die Nachwuchsförderung als gesellschaftliche Verantwortung, wollen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen die Zukunftsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland sichern und auch die Attraktivität der Region in Bezug auf Arbeitsplätze steigern.
Das dürfte ihnen gelungen sein, denn die Wettbewerbsteilnehmer brillieren mit Erfindungsreichtum und innovativen Umsetzungen in die Praxis. Es sind faszinierende Ideen, die die Jugendlichen realisierten, so Jury-Präsident Prof. Ditmar Hilpert von der Business School Reutlingen. Viele kluge Köpfe habe er als Juror kennengelernt, die nachdachten, den Mut hatten, Lösungsansätze zu verwerfen, sich bei engagierten Lehrern und Firmenmitarbeitern Hilfe zu holen und durchzuhalten. Gemeinsam mit Iris Lange-Schmalz, die den Wettbewerb leitete, konnte Prof. Hilpert 16 Preise vergeben. Den Gesamtsieg konnte dabei ein innovativer Pinselreiniger für sich verbuchen. Die beiden Jugendlichen, die dieses Projekt eingereicht hatten, begeisterten die Jury vor allem durch das sehr professionelle Konzept, das sogar Marketingempfehlungen beinhaltete. Darüber hinaus attestierten die Jurymitglieder dem Produkt eine sehr große Praxisnähe, eine hohe Umsetzungsreife sowie große Marktchancen. Die Jury war sich einig, dass dies eines der besten Praxis-Projekte der letzten Jahre war und Deutschland solche Ingenieure wie die beiden braucht.

Pressemitteilung Bartec AG



Wettbewerb 2008

Festakt und Preisverleihung:
Wettbewerb „Junge Kreative Köpfe“ / Festredner Manfred Wittenstein - Positive Wellen verbreiten

IGERSHEIM/HARTHAUSEN. Im Rahmen eines Festaktes wurden am Dienstagabend die Preisträger des Schülerwettbewerbs „Junge Kreative Köpfe im Taubertal 2008“ ausgezeichnet. In der neuen „Talent Arena“ der Wittenstein AG in Igersheim-Harthausen waren auch zahlreiche Vertreter von Unternehmen und Gemeinden zu Gast, die als Sponsoren oder Betreuer des Kreativ-Wettbewerbs fungierten.
Mit der Initiative, die zum sechsten Mal durchgeführt wurde, soll Schülern der Region die Möglichkeit geboten werden, sich wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen und neuen Technologien mittels eigener Ideen zu nähern.„Es wäre schön, wenn von den Ideen etwas vom Taubertal in das gesamte Bundesgebiet hinein getragen werden würde – das ist mein Ziel,“ sagte Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG, in seiner Festansprache.
Der hohe Stellenwert des Wettbewerbs zeige sich auch darin, wie viele der Sponsoren und Unterstützer sich zu der Preisverleihung eingefunden hätten, betonte der Firmenchef. Seit Februar hatten Schüler gemeinsam mit ihren Fachberatern an der Umsetzung ihrer Ideen getüftelt. Vor einer hochkarätig besetzten Jury waren die Funktionsmodelle zur Bewertung vorgestellt worden. Die ehrenamtlichen Juroren hatten dabei aus rund 80 eingereichten Projekten in einer Vorauswahl 21 Projekte aus sechs Schulen aus dem Raum Bad Mergentheim für eine Preisverleihung auserkoren. Insgesamt wurden in fünf Fachkategorien elf Schülerinnen und 23 Schüler für ihre ausgesprochen kreativen Ideen und Erfindungen ausgezeichnet.

Rund zwei Drittel der Projekte hätten sich mit den Themensektoren „Energiegewinnung“, „Energieeinsparung“ oder „Umweltschutz“ befasst, erklärte der Vorsitzende der Jury, Professor Dr. Ditmar Hilpert von der Fachhochschule Reutlingen.
Dies unterstreiche die Relevanz dieser Themen bei den jungen Menschen. Die Jurymitglieder hätten festgestellt, dass die Qualität steil nach oben gehe. Ein „Ideenpark“ wie jüngst in Stuttgart sei zwar gut, allerdings sehr kostenintensiv. Zudem seien Ideen in einem Park eingezäunt, meinte Hilpert und fragte kritisch: „Kommen die Ideen auch raus?“ „Wir haben hier im Main-Tauber-Kreis ein Epizentrum der Ideen“, würdigte er die verblüffenden und pfiffigen Ideen der jungen Tüftler. Die positiven Wellen sollten sich ins Land verbreiten, dazu könnten alle beitragen, forderte er für die Zukunft auf.

„Erfolg entsteht durch Zusammenarbeit vieler Menschen“, betonte Heidi Schaber, Projektleiterin des Ideenwettbewerbes. Die beeindruckende Kreativität der Teilnehmer habe gezeigt, wie viel Potenzial in der nächsten Generation stecke. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Wettbewerben sei das offene Verfahren, unterstrich sie. „Junge Kreative Köpfe im Taubertal“ habe sich zu einem Netzwerk zwischen Industrie, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Schulen entwickelt. Schaber und Hilpert dankten allen Akteuren, insbesondere den Fachberatern und Fachexperten der beteiligten Firmen, die unter anderem bei der Materialauswahl und mit technischen Ratschlägen wertvolle Hilfestellung gegeben hätten. Im Anschluss an die offizielle Siegerehrung hatten sämtliche preisgekrönten jugendlichen Tüftler die Gelegenheit, im Rahmen einer Ausstellung ihre Exponate und Ergebnisse vorzustellen. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von dem Pianisten Hans-Peter Gierling, dem Träger des zweiten Preises des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.
© Fränkische Nachrichten 5.6.2008




Wettbewerb 2007 - I

Viel Lob für die Preisträger
Urkunden und Geldpreise vergeben/"Marktfähig und visionär"

Bad Mergentheim.
Juryvorsitzender Professor Dr. Hilpert aus Reutlingen sparte nicht mit Lob und Anerkennung bei der Preisverleihung an die „kreativen Köpfe“.
Da gab es Bewertungen wie marktfähiges Modell mit durchdachten Details, genaue Problemanalysen, visionäre Gedanken, Superideen für eine Marktlücke, sehr gute Umfeldrecherchen oder auch „die klare Verbesserung des 100 Jahre alten Dynamoprinzips am Fahrrad“.

Gesamtsieger wurden Lena Steinshorn mit einem genialen Tortenrandbestreuer (samt köstlicher Präsentation) auf dem ersten Platz und die Brüder Florian und Nikolai Kleefeld an zweiter Stelle mit Bremsleuchten für LKW. Auf den dritten Platz kamen Fabio Haas und Michael Drost mit ihrem Vorschlag für automatisches Ausschalten des Autoradios bei Rettungseinsätzen.
Quelle: FN 25.5.2007

Wettbewerb 2007 - II

Der Geist als wichtigste Ressource

Bad Mergentheim.
„Lassen Sie sich überraschen, wie viel Potenzial in der nächsten Generation steckt“. Schon dieser Text in der Einladung zur Preisverleihung des „Wettbewerbs für junge kreative Köpfe im Taubertal“, ließ wieder überraschende und auch verblüffende Ideen erwarten.
Die Spannung war groß im Foyer der Firma Bartec, sowohl bei den Schülern, als auch bei Eltern und Lehrern. Als Hausherr durfte Geschäftsführer Ralph Köster auch Vertreter der Kommunen sowie Führungskräfte der Firma Wittenstein mit Manfred Wittenstein an der Spitze begrüßen. Den Wettbewerbsteilnehmern von zahlreichen Schulen bescheinigte Köster im Voraus, dass sie auch für diese nunmehr fünfte Runde faszinierende Ideen mit viel Kreativität und Engagement eingebracht hätten, um optimistisch in die Zukunft zu sehen. Sinn und Zweck des Wettbewerbs sei es, Ideen zu fördern und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, meinte der Sprecher, der besonders die Lehrer und die Schulen bat, die Neugierde der Schüler und ihre Experimentierfreude zu fördern. Es gelte, Neues zu wagen, Zusammenhänge zu erkennen und Kontakte zu knüpfen und hierbei wolle auch die Firma Bartec nicht fehlen, weil sie immer wieder neue, junge und motivierte Mitarbeiter brauche im Sinne einer innovationsfördernden Qualifizierung in Deutschland.
Projektleiterin Heidi Schaber vom Tauber Office freute sich über den Besuch der vielen „Erstlinge“, der „Wiederholungstäter“ und auch der Ehemaligen. Sie dankte Eltern und Schulen dafür, dass sie die Kinder
immer wieder motivieren und auch den Firmen für die vielfältige Unterstützung, ebenso der hochkarätigen Jury und dem Konsortium von Firmen und Kommunen, die materiell, finanziell und ideell den Wettbewerb begleiten, ergänzt durch Firmenspenden. Ergänzend fügte Heidi Schaber hinzu, dass es wieder spontane Einfälle und Ideen gab, wie man unzulängliche Dinge verbessern oder Ärgernisse beseitigen könnte. Zu
den Vorgaben gehörte, dass die Umwelt nicht geschädigt beziehungsweise belastet wird und die Ergebnisse könnten auch im Internet abgerufen werden.

Professor Dr. Hilpert von der Fachhochschule Reutlingen als Juryvorsitzender betonte vor der Preisverleihung, dass die Qualität immer mehr steige, immer etwas Neues dabei sei und durchaus auch Fehleinschätzungen möglich wären. Die Kreativität zu nutzen, Verantwortung zu tragen in Elternhaus und Schule und ganz einfach neue Ideen „herauszukitzeln“ sei notwendig in der Erkenntnis, dass wir hier in unserem Land und auch weitgehend in Europa außer unserem Geist keine Ressourcen haben, führte Professor Hilpert aus.

In Stichworten würdigte er anschließend bei der Urkundenübergabe (dazu gab es Geldpreise zwischen 100 und 500 Euro) die jeweiligen Ideen der Teilnehmer mit dem Bemerken, dass hinter mancher Idee in ferner Zeit vielleicht einmal ein Nobelpreisträger stehe bei der Weiterentwicklung. Dass die Kopernikus-Realschule Bad Mergentheim zum fünften Male dabei war, brachte Rektor Franz Adam hohe Anerkennung und eine Urkunde in der Kategorie Schule ein. Einen Sonderpreis, den Dr. Norbert Schön von den Stadtwerken überreichte, gab es für David Hartmann, der für den Medizinbereich Lösungsansätze für ein Nano-Blutgefäßreinigungsgerät vorgestellt hatte.
© FN 25.5.2007



Wettbewerb 2006 - I


Jede neue Idee verdient eine Chance
Preisverleihung beim Wettbewerb "Junge kreative Köpfe"

Igersheim. Schöpferische Aktivität ist der Schlüssel zum Erfolg. Das zeigen eindrucksvoll die 28 Preisträger des vierten Wettbewerbs "Junge kreative Köpfe im Taubertal". Die drei besten Projekte wurden bereits zum Patent angemeldet.
Firmen und Kommunen aus dem Taubertal hatten 2003 erstmals diesen Wettbewerb ausgeschrieben - Manfred Wittenstein war der Initiator und ist auch Vorstand der Stiftung geworden, die seit dem letzten Jahr der Träger des langfristig angelegten Wettbewerbs ist. Die Firmen Wittenstein und Bartec, das Stadtwerk Tauberfranken, die Gasversorgung Süddeutschland GmbH., die Kommunen Bad Mergentheim, Igersheim und Weikersheim und die Sparkasse Tauberfranken gehören zu ihr.

Bei diesem Wettbewerb komme es darauf an, "Ideen zu haben, die Initiative zu ergreifen und Hindernisse zu überwinden". Das stellte Bürgermeister Manfred Schaffert zu Beginn der Preisverleihung in der Igersheimer Erlenbachhalle fest. Der Wettbewerb solle "eine Antriebsfeder für Neugierde und Kreativität, ein Brutkasten für innovative Ideen" sein. Wer die Zukunft erfolgreich meistern wolle, müsse "neue Wege beschreiten, auch das Ungewöhnliche versuchen". Einen Beitrag dazu leiste auch die Gemeinde Igersheim mit dem Projekt "Technische Werkstatt" im Rahmen ihrer offenen Jugendarbeit.

Die Leistungsdichte sei in diesem Jahr ziemlich hoch gewesen, erläuterte die Projektleiterin Heidi Schaber vom Tauber-Office Niederstetten. Dass sehr viele "Wiederholungstäter" unter den Teilnehmern seien, zeige zudem, dass es "Spaß macht, etwas zu entwickeln" und so die Grenzen traditioneller Bildung zu überwinden. Kreativität, Anwendbarkeit und Ressourcenschonung seien Entscheidungskriterien für die Jury gewesen. Für die Teilnehmer sprachen Rebekka Bürckert und Nadine Gerlinger den Dank an Förderer und Sponsoren des Wettbewerbs aus.

"Ohne Kreativität haben wir keine Chance, auf Dauer Erfolge zu erreichen", betonte Professor Dr. Ditmar Hilpert von der Universität Reutlingen, der Vorsitzende der fachkundigen Jury. Selbst wenn bestimmte Vorschläge nicht ganz neu seien, so "liegt manchmal die Schönheit in der Neuformulierung einer Idee". Anerkennend hob der Juryvorsitzende hervor, dass die Zahl der weiblichen Teilnehmer ständig steige - im ersten Jahr seien nur junge Männer dabei gewesen, 2005 waren es 25 Prozent Mädchen und diesmal seien es schon 40 Prozent. Und überhaupt - "bei dieser Ideenvielfalt ist es mir um die Zukunft Deutschlands nicht bange". Ganz außergewöhnlich sei zudem, dass es unter den drei preisgekrönten Projekten drei mögliche Patente gebe. Eines davon "könnte die Welt der Kommunikation verändern". Dank der Unterstützung der Firma Wittenstein habe man diese Ideen - die drei Sieger der Gesamtwertung - bereits zum Patent angemeldet.

Knapp 100 Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren aus dem Taubertal hatten zum Wettbewerb ihre Ideen eingereicht. 16 davon wurden durch die Jury für die Weiterbearbeitung zum konkreten Projekt ausgewählt. Bewertet wurden auch die Dokumentation der Entwicklung und die Präsentation des fertigen Prototyps. In diesem Jahr stammten alle Preisträger aus Bad Mergentheimer Schulen.

Drei 1. Preise wurden in der Gesamtwertung vergeben. Sven Breidenbach, Donimik Kettner und René Eschenweck (Deutschorden-Gymnasium - DOG) haben ein Handy entwickelt, das sich erst bei Anruf oder SMS einschaltet. Sven Ebser und Judith Gabel (DOG) präsentierten eine intelligente, Energie sparende Beleuchtung - sie erhielten zusätzlich einen Sonderpreis für die hervorragende Präsentation ihrer Arbeit. Lena Steinshorn (Mädchenrealschule St. Bernhard) entwickelte eine Ankleidehilfe für Jacken, Mäntel, Hemden und Blusen.
Im Bereich Kreativität und Innovation gewannen Matthäus Blonski und Michael Drost mit einem multifunktionalen Snowboard vor Nicole Mittnacht, Sebastian Popp und Kilian Schenk (alle Kopernikus-Realschule), Nadine Gerlinger (Kopernikus-Realschule), Philipp Striffler (DOG) und Johannes Haun (Kopernikus-Realschule).
Im Bereich Ressourcenschonung siegten Sarah Eck, Tilman Väth, Stefanie Limbrunner und Sabrina Limbrunner (Kopernikus-Realschule/DOG) mit einem beheizbaren Fahrrad vor Melanie Gärtner / Verena Bamberger und Dorina Hahn (beide Kopernikus-Realschule).
Im Bereich Anwendbarkeit siegten Stefan Kemmer und Pascal Kuhn mit einem Gerät zum automatischen Stimmen einer Gitarre vor Patrick Wittmann, Daniel Heidinger/Christian Ernst, Rebekka Bürckert und Fabio Haas (alle Kopernikus-Realschule). Für die höchste Anzahl von Teilnehmern bekam die Kopernikus-Realschule einen Sonderpreis. Ab Juni werden die Projekte in einer Road-Show der Öffentlichkeit präsentiert. peka
© Fränkische Nachrichten - 26.05.2006


Wettbewerb 2006 - II


Pfiffige Ideen beim Wettbewerb „Junge Kreative Köpfe im Taubertal 2006“: Die drei besten Ideen sollen patentiert werden
Preisverleihung am 23. Mai in der Igersheimer Erlenbachhalle/ Kreativer Schülerwettbewerb begeisterte Teilnehmer und Jury zum 4. Mal in Folge
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Igersheim, 24.05.2006 - Vielleicht werden aus diesen Patentanmeldungen schon bald clevere Geschäftsideen: eine Ankleidehilfe für Jacken, Mäntel, Hemden oder Blusen; eine intelligente, weil Energie sparende Zimmerbeleuchtung oder ein Handy, das sich erst bei einem Anruf oder bei einer eingehenden SMS anschaltet. Auch beim 4. Schülerwettbewerb "Junge Kreative Köpfe im Taubertal 2006" verblüfften die pfiffigen Ideen der jugendlichen Tüftler. Bei der Preisverleihung am Dienstagabend in der Igersheimer Erlenbachhalle vergab die Jury drei Gesamt- und fünf Sonderpreise.

Aus insgesamt 96 eingereichten Ideen hatte sich die sie-benköpfige Expertenjury im Vorfeld für 20 umgesetzte Projekte und 16 Präsentationen entschieden. Sie alle hat-ten die inhaltliche Vorgabe der Stiftung "Junge Kreative Köpfe im Taubertal" erfüllt - nämlich "durch Initiative und Wettbewerb zu erreichen, dass sich Schüler in der Regi-on wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen und neuen Technologien zuwenden und nähern". Umsetzbare Ideen für Industrie und Handwerk galt es auszu-tüfteln - zum dritten Mal in Folge waren die Stiftungsmitglieder und Förderer (WITTENSTEIN AG, Bartec GmbH, IHK, Sparkasse Tauberfranken, Stadtwerk Tauberfranken sowie die Kommunen Bad Mergentheim, Weikersheim und Igersheim) beeindruckt von Enthusiasmus und Erfindertum der jungen Menschen aus verschiedenen Schulen im Landkreis.

Gastgeber und Igersheims Bürgermeister Manfred Schaffert begrüßte zur feierlichen Preisverleihung erstmals in der Erlenbachhalle die vielen Schülerinnen und Schüler, aber auch viele Vertreter der den Wettbewerb fördernden Unternehmen und Kommunen, insbesondere den "Spiritus rector" der "Jungen Kreativen Köpfe im Taubertal", Manfred Wittenstein (Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN AG), Sparkassendirektor Edmund Brenner, Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger, H. Schwab (Stadtwerk Tauberfranken) und Heidi Schaber, Organisatorin des Wettbewerbs. "Der Wettbewerb ‚Junge Kreative Köpfe im Taubertal' ist eine erfolgreiche Antriebsfeder für Neugierde", so der Bürgermeister. Innovative Unternehmen und fortschrittliche Kommunen seien die besten Zukunftsperspektiven für eine Region, deshalb fördere die Stiftung junge Menschen, die Forscherdrang und Wissensdurst in die Tat umsetzen wollen.

Vorteil und Chancen für die jungen Teilnehmen liegen auf der Hand: Die Teilnehmer können Erfahrungen sammeln, Netzwerke in der Region knüpfen und in Firmen hineinwachsen. Und: ist erst einmal der erste Kontakt zu einem Unternehmen geknüpft, erfolgt der künftige Berufseinstieg über Praktika oder Stipendien natürlich wesentlich leichter. Der Schülerwettbewerb, im badenwürttembergischen Taubertal längst etabliertes, weil äußerst gelungenes und erfolgreiches Beispiel gesellschaftlichen Engagements und aktiver Standortpolitik, ist das ideelle Kind Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN AG. Mit dem ausdrücklichen Dank an ihn schloss der I-gersheimer Bürgermeister sein Grußwort.

Projektleiterin Heidi Schaber ist sich sicher, dass der Wettbewerb als gelungene Kooperationsmodell zwischen Kommunen, Unternehmen, Schulen und Sponsoren im Main-Tauber-Kreis nachahmenswert über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus ist: "Unser gemeinsames größtes Kapital sind junge Leute. Ich bin mir sicher, dass der Main-Tauber-Kreis auf Dauer von diesem nachahmenswerten Projekt profitiert." In der diesjährigen vierten Runde des Wettbewerbs sei der Jury angesichts der Fülle und Qualität der eingereichten Tüfteleien die Entscheidung besonders schwer gefallen.

Prof. Dr. Ditmar Hilpert, Juryvorsitzender, möchte für das nächste Jahr noch mehr Schüler und Schülerinnen ermutigen, am Wettbewerb teilzunehmen: "Die "Kreativen Köpfe im Taubertal" haben sich seit ihrem Beginn im Jahre 2002 hervorragend entwickelt und ein hohes Niveau in allen Bereichen erzielt."

Nach den offiziellen Worten hatten im Anschluss die Sieger der einzelnen Kategorien Zeit und Gelegenheit, ihre Exponate und Ergebnisse vorzustellen.

Sie überzeugten die Jury Mehrere Kriterien spielten bei der Preisvergabe eine Rol-le: nicht nur technische und wirtschaftliche Umsetzung sowie Kreativität und Innovation, sondern auch sprachliche Fähigkeiten und Präsentationskönnen wurden bewertet.

Nachstehend die Preisträger: Gesamtpreise: Lena Steinshorn (Ankleidehilfe); Sven Breidenbach, Dominik Kettner, René Eschenweck (Handy); Judith Gabel und Sven Ebser (intelligente Beleuch-tung). Alle drei Gesamtpreise sind bereits als Patentan-meldungen registriert. Manfred Wittenstein überreichte im Rahmen der Preisverleihung die Patentanmeldungen. Kategorie "Anwendbarkeit": 1. Preis für Stefan Kemmer und Pascal Kuhn (Gerät zum automatischen Stimmen einer Gitarre); zwei 2. Preise an: Patrick Wittmann ( Holzschlitten mit klappbaren Rädern) und an Daniel Heidinger und Christian Ernst (Blumenthermometer, das bei Wassermangel klingelt); zwei 3. Preise für Rebekka Bürkert (Mobiles Handy-Ladegerät) sowie für Fabio Haas (Fliegenfrei unterm Dach) Kategorie "Innovation und Kreativität": 1. Preis für Matthäus Blonski und Michael Drost (multifunktionales Snowboard); zwei 2. Preise für Johannes Haun (Blinker und Bremslicht für Inliner) und für Nicole Mittnacht, Sebastian Popp und Kilian Schenk (Gerät, das das Vereisen von Treppen verhindert); 3. Preis für Philipp Striffler (Wecker speziell für die Sinne) Sonderpreis für Präsentation: ebenfalls für Judith Gabel und Sven Ebser (intelligente Beleuchtung) Kategorie "Ressourcenschonung": 1. Preis für Sarah Eck, Stefanie und Sabrina Limbrunner, Tilman Väth ( "Hot Bike" - beheizbares Fahrrad); zwei 2. Preise für Nadine Gerlinger (Licht für Inline-Skates) und für Melanie Gärtner und Verena Bamberger (Intelligenter Kühlschrank); 3. Preis für Dorina Hahn (ein selbstständig folgender Koffer) Sonderpreis "Schulartübergreifende Teamarbeit": für das Siegerteam der Kategorie "Ressourcenschonung" für das "Hot Bike"



Wettbewerb 2005

Wieder erstaunliche Ideen präsentiert

Erstaunliche Ideen "junger kreativer Köpfe im Taubertal" sind derzeit in der Kundenhalle der Sparkasse Tauberfranken in der Härterichstraße zu sehen. Sie sind das Ergebnis des gleichnamigen Wettbewerbs, dessen Preisverleihung am Montag stattfand.


Preisverleihung beim Wettbewerb "Junge kreative Köpfe"

Bad Mergentheim.
Erstaunliche Ideen "junger kreativer Köpfe im Taubertal" sind derzeit in der Kundenhalle der Sparkasse Tauberfranken in der Härterichstraße zu sehen. Sie sind das Ergebnis des gleichnamigen Wettbewerbs, dessen Preisverleihung am Montag
stattfand.

Der Wettbewerb solle, so Sparkassendirektor Edmund Brenner bei dem festlichen Akt im Hause der Sparkasse, "Schülerinnen und Schüler inunserer heimischen Region unterstützen, die im wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereich ihre kreativen und innovativen Ideen umsetzen wollen". Der Schwerpunkt werde dabei auf umsetzbare Ideen für Industrie und Handwerk gelegt. Zudem wolle man durch diese Initiative jungen Menschen hier in der Region eine berufliche Chance geben. Dazu habe man in diesem Jahr eine Stiftung als Trägerin des Wettbewerbs gegründet - dieser sei langfristig angelegt und solle auch weiterhin jährlich veranstaltet werden. Gründer der Stiftung sind die Firmen Wittenstein und Bartec, das Stadtwerk Tauberfranken, die Städte Bad Mergentheim und Weikersheim, die Gemeinde Igersheim, die IHK Heilbronn-Franken und die Sparkasse Tauberfranken.

93 Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen des Wettbewerbs Vorschläge eingereicht, eine "besonders hohe und gute Zahl", wie Edmund Brenner feststellte. 24 davon wurden durch die Jury ausgewählt und zum Wettbewerb zugelassen. 17 Ideen davon wurden umgesetzt, von einer fachkundigen Jury bewertet. Projektleiterin war Heidi Schaber,
die die Leistung der Teilnehmer würdigte und von ihrem Erfahrungsgewinn sprach.

Vorsitzender der Jury war Professor Dr. Hilpert von der ESB Reutlingen. Dieser lobte ebenfalls die hohe Beteiligung im Main-Tauber-Kreis und wies auch darauf hin, dass
immerhin ein Drittel der Ideen von jungen Damen stammen.

Manfred Wittenstein, Gründer der Initiative und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, betonte, die Jugend heute habe "mehr drin, als wir gemeinhin annehmen - wir müssen sie nur motivieren". Auch die schwierige Arbeit der Umsetzung der Ideen sei gut gemeistert worden. Jetzt müsse man prüfen, welche Arbeiten es verdienten, weiter ausgearbeitet zu werden.

Den 1. Preis in der Gesamtwertung erhielten Jochen Steinshorn und Valentin Fischer (Martin-Schleyer-Gymnasium Lauda) zusammen mit Lena Steinshorn (Mädchenrealschule St. Bernhard Bad Mergentheim) für eine PC-Maus mit eingebauter Festplatte als Wechseldatenträger, den zweiten Preis Beate Meyer und Lisa Miene (St. Bernhard), den 3. Preis Martin Hümmert (Gymnasium Weikersheim). Im Bereich Anwendbarkeit siegte Stephan Hemmerich (Kopernikus-Realschule Bad Mergentheim) mit "Die perfekte Raumluft" vor Claudia Herrschlein und Bianca Dörr (Deutschordens-Gymnasium Bad Mergentheim) und Michael Ludwig (Kopernikus-Realschule). Im Bereich Kreativität gewannen Michael Drost, Matthäus Blonski und Sebastian Popp mit einer Vorrichtung, die
das Überkochen von Milch verhindert, vor Eduard Herber (alle Kopernikus-Realschule) und Judith Gabel (DOG). Judith Gabel erhielt auch einen Sonderpreis für hervorragende Präsentation ihrer Arbeit.

Im Bereich Ressourcenschonung siegte Florian Weiler (Kopernikus-RS) mit einem Wechselsystem für einen Skischuh vor Svenja Baier (St. Bernhard) und Simon Baborski (Kopernikus-Realschule). Im Bereich Umsetzbarkeit Geschäftsidee bekam den 1. Preis Nadine Gerlinger für eine Zentralverriegelung für das Haus vor Dominic Dornauer und Kilian Schenk (alle Kopernikus-Realschule) sowie Bettina Emmert (Gymnasium Weikersheim). Eine Teilnahmebestätigung für einen automatischen Brotschmierer erhielt Christoph Schwink vom Bildungszentrum Niederstetten. Für gute Unterstützung ihrer Schüler bekam die Kopernikus-Realschule einen Sonderpreis.

Die Arbeiten sind bis Ende der nächsten Woche in der Kundenhalle der Sparkasse zu den üblichen Geschäftszeiten zu besichtigen. peka
© Fränkische Nachrichten - 20.07.2005



Kick-off Wettbewerb 2005

Automatischen Brotschmierer gefällig? 93 Arbeiten von sieben Schulen wurden eingereicht / Jury nahm 24 Projekte an

Bad Mergentheim
. "Kick-off-Veranstaltung des Wettbewerbs technologisch 2005 für junge kreative Köpfe im Taubertal" - so war am Montagnachmittag im Schulungsraum der Firma Bartec auf der Leinwand zu lesen. Zur großen Überraschung der Jury und der beteiligten Firmen und Schulen waren in diesem Jahr insgesamt 93 Arbeiten eingereicht worden, von denen dann 24 für die weitere Bearbeitung ausgewählt wurden.

Ein Warnsystem, das überlaute Musik drosselt, ein Schlafanzug für Babys mit eingebautem Atmungs-Sensor, ein automatischer Brotschmierer oder - etwas ganz Eigenwilliges - ein Wecker, der nicht nur automatisch weckt, sondern auch gleich nach Knopfdruck die Termine für den Tag ansagt - das ist eine kleine Auswahl der "kreativen jungen Köpfe" für den Wettbewerb 2005. Die Jury konnte nur staunen, als zum Beispiel auch eine PC-Maus mit eingebauter Festplatte als Wechseldatenträger, ein akustisches Signal beim Geldbeuteldiebstahl oder ein Fahrraddynamo als gleichzeitige Bremse und Stromspeicher unter den Ideen waren.
Als Vorsitzender der Geschäftsführung des Hauses betonte Ralph Köster in seiner Einführung, dass Kreativität die Fähigkeit wäre, gegen Regeln zu denken und zu handeln. Die Unternehmen bräuchten Ideen und Chancen, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu nutzen und sich neuen Technologien zu nähern. Um Theorie in Praxis umsetzen zu können, bedürfe es kreativer Köpfe, die experimentieren und erfinden und diese Chancen seien dem Nachwuchs in der Region mit dem Wettbewerb gegeben. Schließlich wäre, wie Ralph Köster betonte, die Nachwuchsförderung eine gesellschaftliche Verantwortung.

Projektleiterin Heidi Schaber, die sich seit Jahren mit großem Einsatz der Aufgabe und der Betreuung der jungen Ideenentwickler verschrieben hat, sprach von weit übertroffenen Erwartungen angesichts der 93 eingereichten Ideen. Die Jury habe es sich nicht leicht gemacht mit ihren Entscheidungen und die Vorschläge kritisch auf ihre Verwertbarkeit beurteilt. Die Betreuerin verwies auf den praktischen Bezug zum Berufsleben, auf begleitende Seminare und auf das Ziel, langfristig das ganze Taubertal für den Wettbewerb zu erfassen.
Bis zum 9. Juli sollen die Ideen nun in Zusammenarbeit mit Firmen und Kommunen - deren Ansprechpartner wurden anschließend vorgestellt - weiterentwickelt und verfeinert werden und am 18. Juli wird die Preisverleihung in der Sparkasse in Bad Mergentheim stattfinden, sagte Heidi Schaber. Vorgestellt wurden die Wittenstein AG, die Firma Bartec, die Stadtwerke Tauberfranken, zwei Bauingenieure der Stadtverwaltung und ein Existenzgründer (Nordilo GmbH als neues Elektronik- und Software-Unternehmen im Mittelstandszentrum).

Juryvorsitzender Professor Dr. Hilpert zeigte sich verblüfft von den eingereichten Ideen. Acht der ausgewählten 24 Vorschläge kämen von Mädchen, die kreativer seien als die jungen Männer, komplexer denken und Segmente besser zusammenfügen könnten. Deshalb sollte der technische Bereich für die Schülerinnen an den Schulen auch mehr gefördert werden, meinte Professor Dr. Hilpert von der Fachhochschule Reutlingen, der seit einigen Jahren den Wettbewerb begleitet und die ausgewählten 24 Teilnehmer aufrief, die nächsten vier Monate bis zur Preisverleihung intensiv zu nutzen in Zusammenarbeit mit den von den Firmen bereitgestellten Fach- und Betreuungskräften.
Träger des Wettbewerbs sind die Städte Bad Mergentheim und Weikersheim, die Gemeinde Igersheim, die Wittenstein AG in Harthausen, die Firma Bartec, die Stadtwerke Tauberfranken, die Sparkasse Tauberfranken und die IHK Heilbronn. mm
© Fränkische Nachrichten - 16.03.2005



Wettbewerb 2004

Weikersheim. Mit der Preisverleihung fand der diesjährige Wettbewerb der Initiative "Junge kreative Köpfe im Taubertal" vor zahlreichen geladenen Gästen in der Orangerie des Weikersheimer Schlosses seinen krönenden Abschluss.

Die Initiative will Schülern ab dem 16. Lebensjahr die Möglichkeit geben, sich wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen sowie neuen Technologien zu nähern. Die gesellschaftliche Verantwortung für die Region ist dabei eines der Hauptmotive. Nachhaltige Unterstützung erfahren die am Wettbewerb teilnehmenden Jugendlichen durch regionale Unternehmen und Kommunen.

Ziel des Wettbewerbs war es, aktiv Erfahrungen zu sammeln, Netzwerke zu knüpfen und erste Blicke in heimische Firmen zu werfen, um vielleicht später einmal dort mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten deren Teams zu verstärken. Gefragt waren: Spaß an der Technik, Erfindungsreichtum, Kreativität und Experimentierfreude. Neugierde und der Wille, etwas zu verändern, waren ebenso wichtig wie zündende Ideen. Bei der Umsetzung der Ideen in konkrete Projekte standen den Wettbewerbsteilnehmern ausgewiesene Fachleute und Förderer zur Seite. Betreut wurden sie über die gesamte Dauer des Wettbewerbs von Heidi Schaber (Tauber Office). Nach der Entwicklung eines detaillierten Konzepts und dem Bau eines Prototyps wurde abschließend das fertige Produkt einer Jury vorgestellt.

Sie leitete Profesor Dr. Ditmar Hilpert von der Reutlinger "European School of Business" (ESB).

Die Förderer und die geladenen Gäste begrüßte Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger. Über die Initiative junge, kreative Leute zu fördern, zu stützen und sie zur Teamarbeit zu bringen, sei für deren Zukunft von entscheidender Bedeutung, sagte Kornberger. Begeistert zeigte er sich auch über seine Mitarbeit in der Jury. Besonders beeindruckt hätten ihn dabei die Netzwerke, die bis zum abschließenden Produkt gesponnen wurden.
Die Festrede hielt Reinhold A. Barlian, geschäftsführender Gesellschafter der Bartec GmbH. "Sie sehen hier Vertreter der Wirtschaft, aber auch der Banken und der Kommunen. Sie sitzen nicht mehr nur untereinander, sondern alle zusammen, um etwas zu bewegen und Arbeitsplätze zu schaffen", sagte Barlian zum Auftakt. Endlich rede man gemeinsam auch über die Technik.
Die Zielgruppe des Wettbewerbs über ein gemeinsames Produkt anzusprechen, sei Vorleistung für morgen "aus uns, mit uns und für uns", meinte er weiter. Besonders wichtig sei ihm, die Anerkennung über den Preis zu vermitteln und alle Ergebnisse öffentlich zu machen. "Nur mit Wissen können und wollen wir Arbeit schaffen." Dazu sei Technik, Wissenschaft und Wirtschaft vonnöten. Entscheidend werde dabei sein, dass "Teams und Initiativen gebildet werden", sagte Barlian abschließend.

Die weiteren Förderer vertraten Edmund Brenner, Direktor der Sparkasse Tauberfranken, Manfred Schwab, Direktor der Stadtwerke Tauberfranken, und Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG. Die den Wettbewerb unterstützenden Kommunen repräsentierten neben dem gastgebenden Bürgermeister Kornberger, auch Bad Mergentheims Bürgermeister-Stellvertreter Karl Zeller und Igersheims Stadtoberhaupt Manfred Schaffert.
© Fränkische Nachrichten – 24.07.2004



Wettbewerb 2003

"Kreativ-Oscar" verliehen
Sonderpreis für Susanne Albrecht / Hohes Lob der Jury

Bad Mergentheim. "Enthusiasmus gepaart mit Kreativität und mit einem guten Funktionsmodell gelöst. Lebendige Präsentation und überzeugende Demonstrationen an einem ansprechenden Modell". Mit diesem Kommentar hatte die Jury die Idee der Hauptpreisträgerin Susanne Albrecht vom Gymnasium Weikersheim bedacht. Sie erhielt nicht nur den ersten Gesamtpreis mit 500 Euro, sondern dazu unter viel Beifall auch den Sonderpreis "Präsentation" für ihre Arbeit: ein automatisches Abblendlicht.

Die Sponsoren verlasen bei der Preisverleihung durch Professor Dr. Hilpert und Heidi Schaber den jeweiligen Kommentar der Jury zum Preis.

Nachstehend die Namen der Preisträger:
Gesamtpreis "kreativ-innovativ-umsetzbar-ressourcenschonend" ging an Susanne Albrecht. Mit je einem zweiten Preis folgten Oliver Lang (Stuhl im Stuhl) und Julian Baier (Gürtel für Blinde). Einen dritten Preis erhielt Sebastian Geissler (Bewässerungssystem für Pflanzen).
Kategorie "kreativ-innovativ": 1. Preis für Daniel Heer und Leo Kafke (Straßenkehr-Roboter), 2. Preis für Larissa Nussberger (Digitale Speisekarte), 3. Preis für Achim Strauß und Andreas Zöllinger (Selbstschliessender Schuh für Behinderte). Kategorie "umsetzbar-ressourcenschonend": 1. Preis Steffen Schwies (Optimale Raumbeleuchtung), 2. Preis Eduard Zimmerling (Volldach-Solarziegel), 3. Preis Andreas Graf und Philipp Lehmann (Solarzellen mit Sonnenausrichtung).
Sonderpreis Wirtschaft: Regina Rak und Johannes Hurrlein (Real Energy Schülerfirma im Bereich erneuerbarer Energien). Als Anerkennung gab es Geldpreise zwischen 500 und 100 Euro und für die Ersten auch einen "Kreativ-Oscar". -mm-
© Fränkische Nachrichten – 26.05.2003